ANKÜNDIGUNG


MpC - Bildschirm-Stellwerk

Version 3.3

von Dr.-Ing. Ralf Hagemann


(Das Handbuch zur Version BStw 3.2/3.3 ist noch in Arbeit und steht noch nicht zur Verfügung)

Abkündigung: Ab sofort werden Änderungen / Erweiterungen und Korrekturen nicht mehr in die Version 3.1/3.2 eingepflegt.

Update von BStw Version 3.1 auf 3.3 >> 190,- Euro

Update von BStw Version 3.2 auf 3.3 >> 120,- Euro

Bestellungen per Email an

hagemann@mpcwin.de



MpC-Bildschirm-Stellwerk - Neuheiten in der Version MpC Bildschirm-Stellwerk 3.3
1. Drehscheibenansteuerung und -bedienung:
Mit dem Computer, auf welchem das MpC-Bildschirmstellwerk (MpC-BStw) läuft, kann die DTC-Drehscheibensteuerung von PICommIT angesteuert und bedient werden.
Der direkte Anschluß der DTC-Drehscheibensteuerung per USB an ein MpC-BStw hat den Vorteil,
dass in der Nähe der Drehscheibe ein MpC-BStw installiert wird und so eine bequeme Bedienung mittels Touchscreen direkt an der Drehscheibe möglich ist.

Detailiertere Informationen zur DTC-Drehscheibensteuerung bekommen Sie bei PICommIT, oder direkt im PICommIT-Webshop.

Visualisierung:
- Auf der Dehbühne wird der Fahrregler der aktuell auf der Bühne befindlichen Lok angezeigt.
- Sichbar sind alle konfigurierten Abgänge, nicht verwendete können ausgeblendet werden.
- Die Polarität der Abgänge wird mit kurzen roten und blauen Linien am Abgangsgleis angezeigt.
- Die aktuelle Polarität der Drehbühne wird mit roten und blauen Linien (rechts u. links) an der drehenden Bühne angezeigt.
- Die Polarität der Drehbühne passt sich, bevor eine Lok Fahrstrom bekommt, automatisch der Polarität am Abgang an.
- Die Fahrtrichtung des Fahrreglers auf der Bühne, passt sich automatisch der Bühnenpolarität an.
- Eine in gelb dargestellte Gleisabgangs-Nummer (GANR) der Drehbühne,
   zeigt die aktuelle Drehposition der Bühne bezogen auf das Drehbühnen-Häuschen an.
- Eine in rot dargestellte GANR der Drehbühne, zeigt die aktuelle Zielposition der Bühne an.
- Die Gleise neben den GANR der Abgänge, werden in Farbe rot bzw. grün dargestellt,
   wenn zum entsprechenden Abgang eine Fahrstrasse liegt.
- Pfeil an der Drehbühne (siehe unten in rot) zeigt die aktuelle Drehrichtung der Bühne an.
- Mittels Signal (Kontext-Menü>Zugfahrstrasse schalten) oder Blocktaster (Rechtsklick mit der Maus) in einem
   Abgangsgleis (z.B. Schuppengleis), kann über die Zieltaster "B1" oder "B2" neben der Drehbühne,
   eine Fahrstrasse manuell geschaltet werden.
- Der Taster "D_NH" in der Drehbühne bewirkt den sofortigen Notstop der Drehscheibe.
- Der Taster "AS-E" in der Drehbühne bewirkt, dass die Ausfahrtstop-Taster aller abgehenden
   Gleise (soweit konfiguriert) eingeschaltet werden.
- Der Taster "AS-A" in der Drehbühne bewirkt, dass die Ausfahrtstop-Taster aller abgehenden
   Gleise (soweit konfiguriert) ausgeschaltet werden.
- Der Taster "B-NH" in der Drehbühne bewirkt,
   dass für den Fahrregler auf der Drehbühne der Nothalt Ein- bzw. Ausgeschaltet wird.
- Der Taster "Fst-" in der Drehbühne bewirkt das Auflösen einer angeforderten Fahrstrasse.
- Der Taster "Stop" in der Drehbühne bewirkt das Stoppen der Drehbühne, während des Drehens,
   an dem nächsten Abgang.
- Der Taster "Go" während des Drehens bewirkt,
   das ein zuvor gestoppter Drehvorgang ("Stop") weiter ausgeführt wird.

Im folgenden ein kurzes Video zur Drehscheibensteuerung.
Zu sehen sind folgende Abläufe:

- Fahrregler 2 fährt z.B. Schornstein voraus auf die Drehbühne.
- Fahrregler 2 dreht um ca. 180° und fährt Schornstein voraus ins Gleis 503.
- Fahrregler 2 wartet im Gleis 503.
- Fahrregler 2 fährt rückwärts auf die Drehbühne.
- Fahrregler 2 fährt Schornstein voraus nach Block 1 oder 4 (welcher gerade frei ist).
- Fahrregler 2 fährt Schornstein voraus über Block 5, 6 nach Block 1 oder 4.
- . . .
- die Fahrregler 3, 5 und 8 fahren mit Fahraufträgen, teils mit 180° Wenden, in verschiedene Schuppengleise.
- nachdem alle Ausfahrstop-Schalter eingeschaltet werden ("AS-E"), wird Fahrregler 1 von Hand rangiert.

Konfiguration:
Die DTC-Steuerung bietet neben der Positionierung, direkt auf der Steuerplatine für 6 Paternoster-Blöcke Relais an.
Bis auf 48 mögliche Paternoster-Blöcke können per DTC-Relais angesteuert werden.

Konfiguration der Drehscheibe in der MpC:
In der MpC-Steuerung Version 3.9 (Formular SE),
werden von jedem Abgangsgleis auf die Drehbühne Fahrstrassen (bis zu 48) programmiert.
Dazu werden dazu 6 Dummy-Weichen verwendet.
Dabei werden diese nach dem binären Zählverfahren wie folgt in die Fahrstrassen eingegeben:
z.B. Fahrstrasse 101 ==> Abgang 1 - l l l l l r
z.B. Fahrstrasse 102 ==> Abgang 2 - l l l l r l
z.B. Fahrstrasse 103 ==> Abgang 3 - l l l l r r
z.B. Fahrstrasse 104 ==> Abgang 4 - l l l r l l
z.B. Fahrstrasse 105 ==> Abgang 5 - l l l r l r
....
So ist sichergestellt, dass nur eine Fahrstrasse zur Zeit geschaltet werden kann.
In jeder Fahrstrasse wird der "Freigabe-Schalter" mit einem Softwareschalter konfiguriert.
In den Fahrstrassen sollte "immer verriegeln" angewählt werden.
Außerdem sind die Fahrstrassen-Taster des Start und Zielblocks in die Fahrstrassen und
in den Blöcke einzutragen (z.B. 2 und 16).

Mit den MpC-Fahraufträgen kann ein automatischer Betrieb stattfinden.
Im nachfolgenden Bild (Fahrauftrag) wird mit dem Befehl "s.1 623" ein Softwareschalter gesetzt.
Dieser wird vom MpC-BStw erkannt und bewirkt,
dass die Drehschreibe nicht den kürzesten Weg zum Ziel-Abgang wählt,
sondern die Lok um 180° gedreht zum Ziel-Abgang dreht.
Anschließend quittiert das MpC-BStw den Softwareschalter.

Das folgende Beispiel bewirkt z.B. die nachfolgend beschriebene Fahrt:
- Von der Strecke komment, fährt eine Dampflok Schornstein voraus über Bock 1 oder w4 auf die Drehbühne.
- Dann wird sie, Schornstein voraus, auf dem Block 503 (fast neben Block 1/4 siehe Video) abgestellt und wartet dort 10 min..
- Anschließend fährt sie rückwärts auf die Drehbühne.
- Die Bühne dreht dann auf kürzesten Weg zu Block 1 oder w4.
- Die Lok fährt Schornstein voraus von der Bühne auf die Strecke.
- Über Block 5 und Block 6 kehrt die Lok und kommt zurück zu Block 1 oder w4.


Ein automatischer Betrieb mit Routen ist ebenfalls möglich.
Hier findet, wie von der MpC gewohnt, auf kürzestem Drehscheibenweg ein Wechsel im Pendelbetrieb statt.

Konfiguration der Drehscheibe:
Mittels Symboleigenschaften im BStw kann die DTC-Drehscheibe konfiguriert werden.

Grundkonfiguration der Drehscheibe:


Einstellung der Parameter DTC-Steuerung:


Konfiguration der Drehbühne:


Konfiguration der Drehbühnenabgänge:

- Jeder einzelne Drehscheibenabgang kann konfiguriert und visualisiert werden.
- Zu jedem Abgang muß der Abgangsblock, die Fahrstrasse, der Fahrstrassen-Freigabe-Schalter und
   der Blocktaster eingegeben werden.
- Außerdem kann, falls die DTC-Relais für Paternoster-Blöcke verwendet werden,
   die DTC-Relais Nummer eingetragen werden.



2. BStwRemote:
Mit der BStWRemote App (Bildschirmstellwerk Wireless Remote App) von Hr. Frädrich wird das MpC-Bildschirmstellwerk um die mobile Steuerung von Zügen direkt vor Ort erweitert. Die App erlaubt das Steuern der Züge und Fahrregler direkt von der Anlagenkante aus.

Gewünschte Fahrregler lassen sich komfortable anwählen und bedienen.

Dabei lassen sich Geschwindigkeit, Fahrtrichtung, Einzelnothalt und vieles mehr einstellen. Neben dem aktuellen Block und dem Zielblock, werden die aktuell gefahrene Geschwindigkeit, der Fahrregler Name und viele weitere Informationen angezeigt.

Zudem können bis zu 36 benutzerdefinierte Aktionen definiert werden und auf dem Smartphone mit einem Fingertipp gestartet werden. Dies ließe sich für das Starten von Benutzeraktionen nutzen (Blinkende LEDs, Kirmes, etc.). Zusätzlich gibt es weitere Taster, die z.B. eine Beeinflussung des aktuell angewählten Fahrreglers zulassen. Insgesamt lassen sich damit Fahrstraßen legen, Weichen schalten und (fast) beliebige Aktionen in MpC auslösen. So kann direkt von der Anlagenkante ein Rangiermanöver durchgeführt werden.

Die benutzerdefinierten Taster ermöglichen die Unterstützung des Fahrens vor Ort und die Anzeige von Zuständen aus der MpC (z.B. den Belegtmelder-Status oder Schalterzustände).

Sollte mal etwas schief laufen, gibt es die Störungsmeldung direkt auf das Android-Smartphone.

Falls man z.B. unter der Anlage im Schattenbahnhof steht/liegt und einen Zug der sich geteilt hat, und man diesen wieder zusammen kuppeln möchte, kann der vordere Zugteil (ohne umständliches Zurufen an eine zweite Person am MpC-Steuerrechner) langsam heran manövriert werden.

Weiterführende Informationen -> hier.

Konfigurationsbeispiel im MpC-Manager:


3. Kommunikation MpC-Steuerung <==> MpC-Manager:
Die Kommunikation zwischen MpC-Steuerung und MpC-Manager wurde deutlich verbessert.

4. Symboleigenschaften:
Die Symboleigenschaften sämtlicher Symbole sind im Symboleigenschaften-Dialog nun übersichtlicher in Gruppen sortiert.
So sind zukünftig Beschreibungen der Konfigurationsmöglichkeiten direkt im Symboleigenschaften-Dialog möglich.

Die folgenden Bilder zeigen eine Auswahl von Ansichten im Symboleigenschaften-Dialog:


5. Taster-Fahrauftrag-Anwahl und Taster-Fahrauftrag-Visualisierung:
Mit Tastersymbolen können nun komfortabel Fahraufträge zugewiesen werden.
Auch lässt sich übersichtlich sichbar machen, welcher Fahrauftrag gerade aktiv ist.
Zur Verfügung stehen folgende Möglichkeiten:
- Visualisierung: Fahrauftrag nicht möglich, möglich oder aktiv, für einen Fahrregler im Fahrpult

- Visualisierung: Fahrauftrag nicht möglich, möglich oder aktiv, für einen bestimmten Fahrregler
- Visualisierung: Fahrauftrag nicht möglich, möglich oder aktiv, für einen Fahrregler in einem bestimmten Block

Folgend ein Beispiel für "Visualisierung Fahrauftrag nicht möglich, möglich oder aktiv, für einen Fahrregler im Block 23".
Wobei die einzelnen Farben (hier rot, gelb, grün) für Zuweisung nicht möglich, möglich oder Fahrauftrag aktiv,
können eingestellt werden.

Die Farben für Zuweisung nicht möglich, möglich oder Fahrauftrag aktiv, können eingestellt werden.
Ebenfalls kann eingestellt werden, ob die Taster in der entsprechenden Farbe flächig in Farbe gezeigt werden sollen (nachfolgendes Bild),

oder nur als "LED" im Taster.

Im Beispiel fährt der Fahrregler 1 im Block 24 mit dem Fahrauftrag FA 104 (grün), wobei die Fahraufträge 100-106 wären möglich.
Der Fahrregler 2 fährt im Block 23 mit dem Fahrauftrag FA 101 (grün), wobei die Fahraufträge 100-105, sowie 107 wären möglich.
In den Tastern können selbstverständlich "längere" Texte stehen, die den Fahrauftrag beschreiben.

Generell gilt, ist ein Fahrauftrag aktiv (grün) oder zuweisbar (gelb),
kann durch einen einfachen Mausklick der Fahrauftrag dem Fahrregler im entsprechenden Block zugewiesen werden.

Gleiche Möglichkeiten bestehen auch, falls die Funktion "Fahrregler im Fahrpult" oder
"bestimmter Fahrregler" angewählt wurden.
6. Taster-Routen-Anwahl und Taster-Routen-Visualisierung:
Mit den Taster-Symbolen können nun komfortabel Routen V oder R zugewiesen werden.
Auch lässt sich übersichtlich sichbar machen, welche Route vorwärts oder rückwärts gerade aktiv ist.
Zur Verfürgung stehen folgende Möglichkeiten:
- Visualisierung: Route V nicht möglich, möglich oder aktiv, für einen Fahrregler im Fahrpult
- Visualisierung: Route V nicht möglich, möglich oder aktiv, für einen bestimmten Fahrregler
- Visualisierung: Route V nicht möglich, möglich oder aktiv, für einen Fahrregler in einem bestimmten Block

- Visualisierung: Route R nicht möglich, möglich oder aktiv, für einen Fahrregler im Fahrpult
- Visualisierung: Route R nicht möglich, möglich oder aktiv, für einen bestimmten Fahrregler
- Visualisierung: Route R nicht möglich, möglich oder aktiv, für einen Fahrregler in einem bestimmten Block

Beispiel:
- Mögliche Routen in gelb.
- Aktive Routen in grün.
- Fahrregler 3 im Block 50 fährt V auf Route 105, fährt die Bergstrecke und nimmt am Staffellauf teil
   (Ausführliche Beschreibungen sind möglich).
- Fahrregler 3 im Block 50 fährt R auf Route 106.
- Fahrregler 200 in Block 48 fährt V auf Route 507, steht aber vor einem Asufahrstop-Schalter.
- Fahrregler 200 in Block 48 fährt R auf Route 507.

Mit Mausklick ist die Zuweisung einer aktiven (grün) oder zuweisbaren (gelb) Route möglich (die Farben sind einstellbar).



7. Eine komplexe und dennoch übersichliche Möglichkeit eine vollständige Anlage zu Visualisieren und zu Bedienen:
Folgendes wurde von einem BStw-Anwender umgesetzt:
1. Links
unten:
Kompletter idealisierter Gleisplan, mit Tastern zum Anwählen eines entsprechenden Fahrreglers im Block im Fahrpult (rechts oben im Bild).
Nur zur Informatione: Parallel dazu gibt es ein reales GBS zur Bedienung der Anlage.
2. Links oben:
Alle eingerichteten Fahrregler, als Taster zur Anwahl eines Fahrreglers im Fahrpult.
Bei allen angemeldeten Fahrregler leutet eine gelbe "LED" im Tastersymbol.
Der Fahrregler (Taster) der aktuell im Fahrpult angewählt ist, wird in gelb dargestellt.
3. Rechts oben:
Ein im MpC-BStw selbst erstelltes Fahrpult, wobei z.B. hier parallel dazu ein reales MpC-Fahrpult existiert.
4. Rechts unten/mitte:
Alle eingegebenen Fahraufträge, sortiert in Gruppen.
Wobei die meisten Fahrauftrags-Taster, sind an den aktuell angewählten Fahrregler im Fahrpult gekoppelt sind.
Im folgenden Beispiel Bild, ist der FR 116 der aktuell angewählte Fahrregler im Fahrpult und
fährt auf dem Fahrauftrag FA13 (gelber Taster).
Alle Fahraufträge bei denen im Taster die gelbe "LED" leuchtet, könnten zugewiesen werden.
5. Rechts unten:
Ausgenommen sind hier die "Taster-Ketten" mit den gelben Pfeilen.
Eingegeben wurde hier eine Folge von Fahraufträgen,
die von bestimmten Fahrreglern der Reihe nach abgefahren werden.
Dieses sind die drei Reinigungszüge (Fr1, Fr8, FR11).
Einer der Reinigungszüge ist immer damit beschäftigt zu putzen,
hier z.B. FR11 (mit dem FA103).
Die anderen beiden warten derweil (FR1 im FA 122 und FR 8 im FA 123).
Die drei Züge wechseln sich untereinander ab.

8. Reduzierte und übersichtlichere Darstellung der Weichen:
Zur Beruhigung des Gleisbildes, können "unbenutzte" Weichenabgänge ausgeblendet werden.
Dadurch wirkt das gesamte Bild deutlich ruhiger und wichtige Anzeigen fallen stärker auf.

In der allgemeinen Symbolkonfiguration wird dieser Effekt für alle Weichen eingestellt.

Hier können die "unbenutzten Weichenabgänge ausgeblendet" werden, d.h. sie werden dann in der Ausblendfarbe (z.B. dunkelgrau) dargestellt.


Weichen mit undefinierter Lage, haben zwei dunkle Abgänge,.
Bisher mußten dafür diese Information die Stellungsüberwachungsmelder StÜM eingeschaltet werden.
Die Lage der Weichen in definierter Lage, sind so ohne StÜM klar erkannbar.

9. Reduzierte und übersichtlichere Darstellung der Signale:
Zur Beruhigung des Gleisbildes, können nur die von Fahrreglern verwendeten Signale visualisiert werden.
Da prinzipiell gilt, dass die Signale freier Gleise Hp0 anzeigen, können diese somit ausgeblendet werden.
So werden nur noch Signale dargestellt, die der "Lokführer" vor sich sieht.
Dadurch wirkt das gesamte Bild deutlich ruhiger und wichtige Anzeigen fallen stärker auf.

In der allgemeinen Symbolkonfiguration wird dieser Effekt eingestellt.

Hier kann durch die Anwahl von "FR unbenutzte Signale ausblenden/Signale freier Gleise ausblenden" herbeigeführt werden,
das "unbenutzte" Signale in der Ausblendfarbe (z.B. dunkelgrau) dargestellt werden.

Die deutlich unruhigere bekannte Darstellung im Vergleich:

10. Symbolsuche:
Mit der Dialogbox "BStw - Symbolsuche" können im Gleisplan Symbole gesucht werden.

"BStw - Symbolsuche" über alle Symbole mit dem Blocks 33.

"BStw - Symbolsuche" über alle Weichen mit der MpC-Nr. 74.

"BStw - Symbolsuche" des Tasters 799.
>> Hier ergab die Suche eine z.B. fehlerhafte Konfiguration eines Tasters (STL).

"BStw - Symbolsuche" aller vorhandenen Symbole.
Do können "verdeckte" Symbole wiedergefunden werden.
>> Ist z.B. versehendlich ein Textsymbol mit schwarzen Text auf schwarzem Hintergrund konfiguriert.


11. Keine weiteren Anpassungen, Änderungen, Korrekturen und Erweiterungen in den vorherigen Versionen 3.1 und 3.2.

12. Symbol Beschreibungstexte:
Den Symbolen können nun längere Beschreibungstexte zugeordnet werden.

Dazu wird im Verzeichnis "\MpC\MpC_Stellpult" ein weiteres Verzeichnis
mit dem BStw-Dateinamen (z.B. "\MpC\MpC_Stellpult\BStwDemo") angelegt.
In diesem Verzeichnis, kann für jedes Symbol eine Beschreibungsdatei
( z.B. "Beschreibung_117_012.txt" für Symbol-X=117 und Symbol-Y=12) angelegt werden.
In den Txt-Dateien, wird der Text als normaler Text (ASCII) gespeichert.
Möchte man den Text formatieren, kann auch eine HTML Datei ( z.B. mit dem Namen "Beschreibung_117_012.html") angelegt werden.
Unterstützt wird allerdings nicht der vollständige HTML-Code.

Hier ein Beispiel:
Der obige HTML-Code liefert folgendes Ergebnis:
Der gleiche Text als Text-Datei "Beschreibung_117_012.txt", würde wie folgt aussehen:

Im Internet findet man viele Seiten zum Thema HTML.
Eine zu empfehlende ist Webseite ist sicherlich Selfhtml. Hier findet man auch eine ausführliche HTML/Zeichenreferenz.

Die Beschreibungstexte können im Gleisplan, über das neue Tastersymbol "Symb. ?" im Dialog-Fenster angewählt werden.
Ein Klick auf "Symb. ?" färbt diesen Taster in gelb und zeigt dann den Text "Symb. Klick" an.
Alle Symbole mit Beschreibungstexten, werden nun mit einem gelben/roten Kreis gezeigt.
Nun kann mit einem Klick in einen Keis das Fenster mit dem entsprechenden Beschreibungstext geöffnet werden.

Über diesen Weg, kann die Dokumentation zu Fahraufträgen, Routen, Aktionen, Fahrreglern, ..., auf Papier, vollständig entfallen.
Alles steht im direktem Zugriff im MpC-BStw zur Verfügung.

Das allgemeine Symboleigenschaften Fenster bietet die Möglichkeit, Beschreibungstexte in TXT-Form zu verfassen.
Möchten Sie formatierte Texte in HTML angezeigen, muß einerseits der Schalter "HTML-Datei für Symbolabfrage ? verwenden" angewählt werden,
sowie eine oben beschriebene HTML-Datei außerhalb vom BStw erzeugt und bearbeitet werden.



MpC-Manager - Neuheiten in der Version MpC Bildschirm-Stellwerk 3.3
1. Konfiguration der BStwRemote App:
Im MpC-Manager, in
der Registerkarte "Anlage-Daten", wird die neue BStwRemote-App konfiguriert.

Wie oben beschrieben, bietet die App im unteren Bereich die Möglichkeit an, frei konfigurierbarer Tasten zu definieren.
Diese können in mehreren Tabs untergebracht sind.
Die frei konfigurierbaren Tasten haben eine endeutige Tasten-ID (die rechte Spalte in der Konfigurationstabelle (s.u.), beginnend mit dem Index 11).
Jede konfigurierbare App-Taste kann zweizeilig beschriftet werden (Text Zeile 1, 2). Beim Betätigen einer App-Taste kann eine beliebige MpC-Funktion ausgeführt werden (TB.Syntax).
Jede konfigurierbare App-Taste kann parallel bis zu 8 Zustände anzeigen (z.B. MpC-Block frei/belegt, MpC-Belegtmelder frei/belegt, MpC-Diode ein/aus, MpC-Taster ein/aus, MpC-Fahrstrasse geschaltet/nicht geschaltet, MpC-Weiche gerade/abgebogen/versperrt/verriegelt).
Dabei können für jeden Status die Zustandsfarben eingestellt werden.

Beispiel:
App-Taster-Index : 11
Text Zeile 1: "F.123"
Text Zeile 2: "FA456"
TB-Syntax: "f.123,fa456" (Fahrregler im Block 123 den Fahrauftrag 456 zuweisen)
Status1 Block 23 belegt-Rot/frei-Grün

Status2 Block 77 belegt-DunkelRot/frei-DunkelGrün
Status3 Diode 1234 ein-Gelb/faus-DunkelGelb
Status4 Taster 158 ein-Cyan/faus-DunkelCyan
Status5 Weiche 57 gerade-Gelb
Status6 Weiche 57 versperrt Rot
Status7 Weiche 57 verriegelt-Grün
Status8 Fahrstrasse 103 ein-DunkelRot/aus-Weiss



RALF HAGEMANN, D-49179 Ostercappeln, hagemann@mpcwin.de